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1. bis 7. Februar 2022
Befragung von auf der Straße oder in verdeckter Wohnungslosigkeit lebenden Menschen

Befragung verdeckt wohnungsloser und auf der Straße lebender Menschen im Februar 2022 im Rahmen der Wohnungslosenberichterstattung (§ 8 Abs. 2 und 3 WoBerichtsG)

Vom 1. bis 7. Februar 2022 wird in 151 zufällig ausgewählten Gemeinden Deutschlands gezählt.

Alle wohnungslosen Menschen, die am Stichtag des 31. Januar nicht institutionell untergebracht waren, aber mindestens in einer der sieben zurückliegenden Nächte verdeckt wohnungslos waren oder ohne Obdach auf der Straße oder notdürftigen Behelfsunterkünften nächtigten, werden erfasst, ein Teil von ihnen wird persönlich befragt. Einbezogen sind unter anderem alle 14 großen Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zugang zu den beiden Zielgruppen suchen die Untersuchungsinstitute über eine ebenfalls zufällige und daher repräsentative Auswahl an Hilfeangeboten der Wohnungslosenhilfe und angrenzender Hilfesysteme. Das mehrstufige Stichprobenverfahren erlaubt es, im Anschluss eine belastbare Schätzzahl zu den beiden Teilgruppen der Wohnungslosenberichterstattung in Deutschland vorzulegen.

Der Fragebogen, der sowohl auf Papier als auch online ausgefüllt werden kann und auch in arabischer, bulgarischer, englischer, polnischer und rumänischer Sprache verfügbar sein wird, sieht auch einige Fragen zur Erfassung der Lebenslagen der betroffenen Personen vor, um Grundlagenwissen zu verdeckter Wohnungslosigkeit und Straßenwohnungslosigkeit zu schaffen.

Im September 2021 gab es in neun ausgewählten Gemeinden einen Pretest .

Die Ergebnisse der Zählung und Befragung im Februar 2022 werden voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2022 vom BMAS veröffentlicht.

Auf der Karte sind die 151 ausgewählten Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland eingezeichnet.